Kurzromane

Als ich 2015 auf die jährlichen Ausschreibungen einer Märchenanthologie des Machandel Verlags aufmerksam wurde, war ich begeistert. Hier ging es darum, altbekannte Märchen neu zu interpretieren und in eine modernere Form zu bringen.

Ich war schon als Kind eine leidenschaftliche Märchenleserin, und das hat sich bis heute nicht geändert. Für mich ist der Begriff Fantasy nur ein anderes, moderneres Wort für Märchen.

Wenn man sich die Fantasy-Literatur ansieht, geht es darin um Magie, Zauberei, den Kampf Gut gegen Böse, und um schwere Aufgaben, welche von dem oder den Protagonisten bewältigt werden müssen. Wir finden darin Zwerge, Feen, Elfen, Trolle, Werwölfe und Vampire. Und all dies kennen wir auch aus unseren alten Märchen ebenso wie aus unseren Sagen und Mythen.

Eine der Besonderheiten bei den Ausschreibungen des Machandel Verlags besteht darin, dass es hier keine Seitenbegrenzung gibt, sondern dass längere Geschichten ausdrücklich erwünscht sind – was mir sehr gelegen kommt. Nichts ist schwieriger, als sich nach den üblicherweise vorgegebenen zehn Normseiten von seinen Figuren zu trennen, wenn es über sie doch noch so viel zu berichten gäbe …

Ich bin sehr glücklich und auch sehr stolz, dass ich mit meinen Geschichten nun in drei der wunderschönen Märchenanthologien des Machandel Verlags dabei sein kann. Und da jede dieser Geschichten mit über fünfzig Normseiten eigentlich nicht mehr Kurzgeschichte genannt werden kann, bezeichne ich sie einfach mal als Kurzromane.

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