Federzauber

Kennt ihr noch Wilhelm Hauffs Märchen über Kalif Storch? Hier gehen Chasid, der Kalif von Bagdad, und sein Großwesir Mansor dem fiesen Zauberer Kaschnur auf den Leim und werden von ihm in Störche verwandelt, damit der Sohn des Zauberers anstelle des Kalifen die Herrschaft übernehmen kann.

Was damals tatsächlich geschah, und wie die beiden aus dieser Nummer wieder herauskamen, das erzählt meine Geschichte einmal aus einem etwas anderen Blickwinkel. Denn wie das bei Geschichten, die von Männern geschrieben wurden, so oft der Fall ist, kommen darin die Rollen, welche die Frauen spielen, gehörig zu kurz.

Federzauber handelt von der temperamentvollen und recht eigensinnigen Prinzessin Lusa, die sich weigert, Kaschnurs ziemlich beschränkten Sohn zu heiraten, und deshalb von dem Zauberer in einen hässlichen Kauz verwandelt wird. Da sie aber entschlossen ist, nur einen Mann zu ehelichen, den sie auch wirklich liebt, scheint es für sie keine Rettung zu geben. Doch als sie auf die ebenfalls verwandelten Chasid und Mansor trifft, raufen sich die drei ungleichen Gefährten nach anfänglichen Schwierigkeiten und einigen hitzigen Auseinandersetzungen zusammen und machen sich gemeinsam daran, ihren Fluch zu brechen.

Federzauber ist eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und darüber, dass es am Ende oft ganz anders kommt, als man es erwartet …

Federzauber Blick ins Buch

Machandel Verlag
2017, ISBN 978-3-95959-050-1

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